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So können Arbeitnehmende durch Nudging zu sicherem und gesünderem Handeln motiviert werden

5. Aug 2020 | Arbeitssicherheit

Wie oft haben Sie schon vergessen, Ihre Mund-Nasen-Maske aufzusetzen? Gerade in Zeiten von Corona merken wir, dass unsere menschlichen Verhaltensweisen und Angewohnheiten Risiken bürgen können. Abhilfe schafft eine Methode namens Nudging. Nudging kommt vom Englischen „to nudge“, was so viel bedeutet wie anstupsen. Mit „Anstupsern“, zum Beispiel in Form von Symbolen und Illustrationen, wird das menschliche Verhalten so beeinflusst, dass es zum erwünschten Handeln lenkt.

“Die menschliche Entscheidungsfindung wird erheblich von kognitiven Voreinstellungen beeinflusst”, wird Isabell Kuczynski, Arbeitspsychologin bei der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, kurz BG ETEM, in einer Pressemitteilung zum Thema Nudging zitiert. “Durch Nudging”, so Kuczynski, “lässt sich eine Entscheidungsarchitektur aufbauen, die das Verhalten in eine intendierte Richtung lenkt.” Isabell Kuczynski ist Mit-Autorin des kostenfreien Whitepapers „Nudging im Arbeitsschutz“.

Nudging als sichere Methode für die Arbeitssicherheit

In der Kantine eines Unternehmens werden die Speisen so angeordnet, dass die Mitarbeitenden automatisch zu gesünderen Lebensmitteln greifen. Das frische, bereits essfertig aufbereitete Obst steht einfach erreichbar vor einer ungesünderen Dessert-Alternative. Im Treppenhaus des Betriebs sind Wände mit Illustrationen bemalt, die dazu anregen, das Geländer zu benutzen. So können Treppenstürze vermieden werden. Oder es hängen interessante Bilder und Informationen im Treppenhaus, weshalb die Mitarbeitenden anstelle des Aufzugs, die Treppen nehmen. All das sind Beispiele für Nudging. Wichtig ist bei all diesen Methoden, dass der Mensch in seinem Handeln freibleibt und durch kognitive Anstöße automatisch dazu übergeht, die gewünschte Entscheidung zu treffen.

Arbeitssicherheit als wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes

Das Arbeitsschutzgesetz stellt die gesetzliche Grundlage für die Arbeitssicherheit. Es enthält die Richtlinien und Regularien zur Vermeidung von betrieblichen Gesundheitsgefährdungen. Neben dem Arbeitsschutzgesetz fußt die Arbeitssicherheit auch auf den Inhalten des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG), sowie der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Arbeitgeber sollten sich mit den gesetzlichen Anforderungen auseinandersetzen und auch darüber hinaus in die Gesundheit und das Wohl ihrer Mitarbeitenden investieren. Denn: körperliche und psychische Gefährdungen am Arbeitsplatz haben Fehltage und Ausfälle zur Folge, die das Unternehmen schwächen können. Das Wohl und die Motivation der Arbeitnehmer sind ein maßgeblicher Indikator für den nachhaltigen Erfolg von betrieben – unabhängig der Branche. Sollten Sie unsicher sein, ob Sie genug in puncto Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz tun?  Sind Sie sich unsicher, ob Sie allen gesetzlichen Vorschriften folgen? Dienstleister wie die WENZA beschäftigen Expertinnen und Experten in allen Themen rund um die betriebliche Prävention: Daten- und Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin, Elektro- und Arbeitssicherheit.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dann melden Sie sich gerne bei den Expertinnen und Experten der WENZA.

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