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Sicherungsmaßnahmen auf dem Bau: Tipps für Arbeitgeber

17. Jun 2020 | Sicherheitsfachkraft rät

40 tödliche Arbeitsunfälle ereigneten sich laut der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, kurz BG Bau, in den ersten fünf Monaten 2020 auf deutschen Baustellen. Dabei lassen sich nahezu die Hälfte der Unfälle auf Abstürze von Gerüsten, Decken und Leitern zurückführen. Der Grund dafür sind meist fehlende Sicherungsmaßnahmen, die im Rahmen eines professionellen Arbeitsschutzes Standard sein sollten. 

2020: erhebliche Mängel bei der Arbeitssicherheit 

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihre Mitarbeitenden vor Gefahren zu schützen. Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Gefahren aller Arbeitsplätze zu analysieren und zu beurteilen. Die Ergebnisse werden in der Gefährdungsbeurteilung festgehalten und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. So können Unfälle vermieden werden. Gerade auf dem Bau scheint es 2020 erheblich an der Umsetzung zu hapern. Die BG Bau berichtet, dass allein zwischen April und Mitte Mai sechs Menschen bei Abstürzen ums Leben kamen. Das seien knapp so viele wie im gesamten vergangenen Jahr. 

Wer nicht handelt, hat das Nachsehen

Bereits ein Sturz von geringer Höhe kann fatale Folgen haben. Arbeitgeber sollten sich zum Schutz ihrer Mitarbeitenden und letztlich auch zum Schutz ihres Unternehmens dringend dem Thema der Arbeitssicherheit widmen. Die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und die Entwicklung folgerichtiger Maßnahmen sind die Basis für den Schutz von Mitarbeitenden. Gefahren werden so frühzeitig erkannt und Unfälle können vermieden werden. Voraussetzung für den Erfolg dieser Maßnahmen ist eine detaillierte Einweisung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es muss sichergestellt sein, dass die Maßnahmen verstanden und umgesetzt werden. Die Mitarbeitenden haben wiederum die Pflicht, plötzlich auftretende Gefahren durch Veränderungen am Arbeitsplatz unverzüglich ihren Vorgesetzen mitzuteilen. 

Arbeitssicherheit: keine einmalige Aktion

Änderungen der Arbeitsstoffe, neue Mitarbeitende, die Anschaffung neuer Maschinen und Geräte – es gibt etliche Gründe dafür, dass Gefährdungsbeurteilungen gerade auf dem Bau in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten demnach in regelmäßigen Abständen über die aktualisierten Maßnahmen informiert werden. Nur, wenn die Maßnahmen verstanden und umgesetzt werden, können Arbeitsunfälle vermieden werden. Arbeitgeber, die sich damit überfordert fühlen oder sich unsicher sind, ob die Gefährdungsbeurteilungen ihrer Arbeitsstätten ausreichend sind, wird empfohlen, sich an externe Dienstleister zu wenden. Vor allem, weil diese Aktualisierungen der Rechtslage stetig im Blick haben. Viele Anbieter – wie auch die WENZA EWIV – stehen nicht nur beratend zur Verfügung, sondern stellen Unternehmen auch die gesetzlich vorgeschriebene Fachkraft für Arbeitssicherheit. 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich gerne jederzeit an die Expertinnen und Experten der WENZA EWIV.

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