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Sicher Arbeiten bei Sonne und Hitze

23. Jun 2017 | Arbeitssicherheit

Wenn es draußen warm ist und die Sonne scheint, ist das für die meisten Menschen ein Grund zur Freude. Doch wer bei hohen Temperaturen oder unter freiem Himmel arbeitet, sollte entsprechende Schritte ergreifen, um seine Gesundheit zu schützen.

Büros lüften und abdunkeln

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaf (VBG) rät für Arbeiten im Büro zu folgenden Maßnahmen:

  • Für frischen Wind sorgen: Am besten gleich morgens oder in den Abendstunden lüften, denn dann ist die Temperatur im Freien niedriger als im Büro. Tagsüber möglichst die Fenster geschlossen halten, um die warme Luft draußen zu lassen. Vorsicht vor Ventilatoren: Sie bringen zwar eine angenehme Brise, können aber Zugluft verursachen.
  • Ruhig mal ein Schattendasein fristen: Im Sommer sollte jeder vorhandene Sonnenschutz genutzt werden, um das Raumklima so angenehm wie möglich zu halten. Eine hohe Aufheizung der Räume kann am besten durch Jalousien und Blenden an der Fensteraußenseite vermieden werden. Dabei den Sonnenschutz öfter nachregeln, damit ausreichend Tageslicht in den Raum fällt.
  • Nicht durch das schöne Wetter blenden lassen: Um Blendwirkungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, Bildschirme so aufzustellen, dass man bei der Arbeit parallel zum Fenster blickt. Das schützt auch vor lästigen Reflexionen auf dem Bildschirm.
  • Leicht essen, viel trinken: Wer heiße Bürotage optimal überstehen will, macht in der Mittagspause einen großen Bogen um fette Mahlzeiten, die den Kreislauf zusätzlich belasten. Um den Flüssigkeitsverlust des Körpers durch stärkeres Schwitzen auszugleichen, sollte man an heißen Tagen viel trinken. Bis zu vier Liter – gut ist Mineralwasser – können es am Tag sein.

Arbeiten im Freien: nicht ohne Sonnenschutz

2,5 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Freien, zum Beispiel im Hoch- und Tiefbau. Seit Januar 2015 wird für diese Beschäftigten eine Hautkrebsart durch Sonnenstrahlung in der Berufskrankheiten-Liste (BK 5103) aufgeführt. Doch trotz der Gesundheitsgefahren, die von UV-Strahlung ausgehen, schützen sich viele Menschen bei der Arbeit nicht ausreichend vor der Sonne. Das ergab die Studie „Schutzkomponenten bei solarer UV-Exposition“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Sie zeigt unter anderem, dass es in unseren Breitengraden keiner speziellen UV-Schutzkleidung bedarf. Stattdessen empfiehlt die Studie folgende Maßnahmen:

  1. Starke Sonneneinstrahlung wie in der Mittagszeit sollte unbedingt gemieden werden.
  2. Gut geschützt ist aber nur, wer auch an persönliche Schutzmaßnahmen wie ausreichende Kleidung kombiniert mit Kopfbedeckung und Sonnenschutzbrille denkt.

Handlungshilfe für Unternehmen zum Download

Die Studie der BAuA stellt heraus, dass die Qualität der betrieblichen Unterweisungen durch zielgruppenspezifisches Informations- und Schulungsmaterial verbessert werden kann. Dazu hat die BAuA eine Handlungshilfe zum sicheren und gesundheitsgerechten Verhalten beim Arbeiten in der Sonne erstellt. Hier können Sie sie herunterladen.

Bedarfsrechner "Einsatzzeiten"

So gewinnen Sie einen ersten Überblick darüber, wie lange der Betriebsarzt in Ihrem Unternehmen tätig sein muss.

Alle relevanten Gesetze  im Überblick

Informieren Sie sich hier, welche Gesetze im Bereich der betrieblichen Prävention für Sie wichtig sind.

Aktuelle Nachrichten zu Vorschriften, Verordnungen, Regeln

Informieren Sie sich hier über die aktuelle Berichterstattung zu Vorschriften, Verordnungen und Regeln, die sie im Bereich der betrieblichen Prävention beachten müssen.

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