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Elektrosicherheit: Kennen Sie die Gefahren?

22. Sep 2017 | Elektrosicherheit

Rund ein Drittel aller national verzeichneten Brände wird durch Elektrizität oder Defekte in Elektrogeräten ausgelöst. Viele Berufsfelder setzen den täglichen Gebrauch von mobilen Elektrogeräten voraus wie Föhn, Lockenstab, Bohrmaschine, Flex oder Lötkolben. Dies sind aber häufig nicht die einzigen Geräte, die am Arbeitsplatz genutzt werden. Fast jeder Betrieb stellt für die Mitarbeiter eine Betriebsküche, in der Wasserkocher, Kaffeemaschine und Mikrowelle im steten Einsatz sind. Sind diese jedoch veraltet, defekt oder werden nicht sachgemäß betrieben, können sie schnell zum Brandauslöser werden.

Gefahrenquellen kennen

Strom wählt immer den Weg des geringsten Widerstands. Das heißt: Hat das Gerät ein defektes Kabel oder sollte Wasser eindringen, so läuft der Strom nicht länger durch die vorgesehenen Leiter, sondern fließt ohne Umwege zum anderen Pol. Dadurch entsteht ein Kurzschluss. Er kann unter anderem zur Erhitzung des angeschlossenen Gerätes oder der elektrischen Leitung führen und damit einen Brand auslösen. Auch der über Jahre hinweg angesammelte Staub im Inneren von Elektrogeräten erhöht das Risiko eines Hitzestaus und damit eines Feuers.
Eine weitere Gefahrenquelle bilden Mehrfachsteckdosen. Denn wenn zu viele Geräte mit hohem Stromverbrauch an einer einzigen Mehrfachsteckdose angeschlossen sind, droht eine Überlastung, die zum Brand führen kann. Geräte wie Drucker, Rechner und Bildschirm sollten deshalb generell nicht an eine Steckdosenleiste angeschlossen werden. Sicherheitshalber sollten Mehrfachsteckdosen auch nicht abgedeckt oder hinter Möbeln versteckt werden. Es empfiehlt sich außerdem, nicht mehrere hintereinander zu schalten.

Überspannung – schon gewusst?

Schlägt ein Blitz in der Nähe oder sogar im Betrieb selbst ein, setzt das kurzfristig eine hohe Spannung und sehr viel Strom frei – es entsteht eine sogenannte Überspannung. Da alle Elektrogeräte nur für eine gewisse Spannung ausgelegt sind, können sie durch eine solche Überspannung zerstört werden. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit von Blitzeinschlägen ist es deshalb ratsam, alle Elektrogeräte, die sich nicht in Benutzung befinden, regelmäßig vom Netz zu trennen.

Nur sichere Geräte kaufen

Gerade günstige Elektrogeräte und Mehrfachsteckdosen sind oft mangelhaft gefertigt. Durch eine schlechte Verarbeitung können aber Leitungen leicht abreißen oder verschmoren, bis es zum Brand kommt. Da Qualitäts- und Prüfsiegel leicht zu fälschen sind, sollte man beim Kauf einen Fachhändler aufsuchen. Ein verlässliches Qualitätsmerkmal ist das VDE-Zeichen.

Checkliste: So verhindern Sie einen Brand durch Elektrogeräte

  • nur geprüfte Elektrogeräte einsetzen, Prüffristen beachten
  • Geräte regelmäßig warten und reinigen
  • Zuluftöffnungen von Staub befreien
  • elektrische Geräte nie unbeaufsichtigt angeschaltet lassen
  • immer den Stecker ziehen, wenn das Gerät nicht gebraucht wird
  • Geräte nicht in den Stand-by-Modus versetzen, sondern ausschalten
  • alle Geräte zum Feierabend vom Netz nehmen
  • falls möglich, das gesamte Gebäude beim Verlassen stromlos schalten
  • Geräte, die nicht richtig funktionieren, nur von einer Elektrofachkraft reparieren lassen
  • in der Nähe von Elektrogeräten, die sich leicht erwärmen, keine brennbaren Materialien aufbewahren
  • bei Leuchtmitteln immer auf die maximal zulässige Leistung achten
  • Installation von Rauchwarnmeldern in Räumen, in denen elektrische Geräte dauerhaft betrieben werden. In einigen Bundesländern ist dies bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Wenn Sie Ihre elektrischen Geräte sichern möchten, helfen Ihnen dabei gern die Experten der WENZA EWIV. Kontaktieren Sie uns!
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Fachinfo Elektrosicherheit.

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