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Die Anzahl von Stromunfällen mit tödlichem Ausgang in Deutschland nimmt zu. 2016 gab es 34 Todesfälle, ein historisches Minimum, 2018 steigt die Zahl allerdings um 24 Prozent! Laut der BG ETEM, der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, ist etwa die Hälfte der Unfälle auf die Missachtung fundamentaler Sicherheitsregeln beim Umgang mit elektronischen Geräten zurückzuführen.

5 Regeln für eine höhere Elektrosicherheit

Auf Baustellen, in Haushalten, Betrieben und Unternehmen kommt es immer wieder zu Unfällen mit elektrischem Strom. Elektrofachkräfte kennen die fünf goldenen Sicherheitsregeln, um Unfälle dieser Art zu vermeiden. Doch nicht alle Arbeitnehmenden scheinen die Regeln auch umzusetzen. In der Wiederholung liegt die Vertiefung:

Die 5 goldenen Regeln

  1. Freischalten

Freischalten meint das allseitige Trennen einer elektrischen Anlage von spannungsführenden Teilen. Das Freischalten geschieht durch das Betätigen von Hauptschaltern, das fachgerechte Entfernen von Sicherungen oder das Ziehen von Steckverbindungen.

  1. Gegen Wiedereinschalten sichern

Damit Regel 1 nicht umsonst war und eine Anlage, an der gerade gearbeitet wird, versehentlich wieder eingeschaltet wird, muss das Wiedereinschalten verhindert werden. Ein Verbotsschild an der Anlage macht darauf aufmerksam, dass eine Anlage nicht eingeschaltet werden darf.

  1. Spannungsfreiheit feststellen

Damit geprüft werden kann, ob in elektrischen Geräten noch Restspannung vorhanden ist, muss mit geeigneten Mess- und Prüfmitteln die Spannungsfreiheit festgestellt werden.

  1. Erden und Kurzschließen

Wenn die Spannungsfreiheit festgestellt worden ist, müssen Leiter und Erdungsanlage mit kurzschlussfesten Erdungsvorrichtungen miteinander verbunden werden.

  1. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

Bei Anlagen unter 1.000 Volt müssen isolierende Tücher oder andere isolierende Mittel zum Abdecken genutzt werden. Bei Anlagen mit einer höheren Voltzahl sind zusätzliche Absperrtafeln und Warnschilder erforderlich. Wichtig: In diesem Fall müssen die Mitarbeitenden entsprechende Schutzkleidung wie Helm mit Gesichtsschutz und isolierende Handschuhe tragen.

Haben Sie Zweifel, ob Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Regeln kennen und umsetzen? In diesem Fall sollten Sie über eine Unterweisung Ihrer Belegschaft nachdenken. Die Protekto beschäftigt Elektromeister, die Ihnen gerne Fragen beantworten oder eine entsprechende Schulung umsetzen. Kontaktieren Sie uns gerne.