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Datenschutz in Zeiten von Homeoffice

22. Mai 2020 | Arbeitssicherheit, Datenschutz informiert

Homeoffice – immer noch arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihren eigenen vier Wänden aus. Der Kurznachrichtendienst Twitter soll aktuellen Medienberichten zufolge seinen Beschäftigten nun sogar dauerhaft erlauben, von zuhause aus zu arbeiten. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt allerdings, dass viele Unternehmen weder ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben noch Best Practices für Passwörter umgesetzt wurden. Das birgt Risiken.

OneLogin, ein weltweit führendes Unternehmen für Identity- und Access-Management, gab die globale Studie zu den Sicherheitsimplikationen heraus, die der aufgrund der COVID-19-Pandemie stattfindende Wechsel ins Homeoffice nach sich zieht.

Gefahr für Firmendaten

Etwa 1 von 5 (17,4 %) der weltweit Befragten gaben an, ihr Passwort entweder ihren Partnerinnen und Partnern oder Kindern mitgeteilt zu haben, wodurch die Gefahr besteht, dass Firmendaten in falsche Hände geraten. Auch externe Einflüsse sind von Bedeutung, da 36 % der Befragten zugaben, ihr privates WiFi-Passwort seit über einem Jahr nicht mehr geändert zu haben, was von Unternehmen zur Verfügung gestellte Geräte potentiellen Sicherheitsverletzungen aussetzt.

Das Tempo, mit welchem Fernarbeit Anfang 2020 implementiert werden musste, setzte zahlreiche Unternehmen Gefahren aus, insbesondere, da Arbeitsgeräte für persönliche Zwecke genutzt werden. Die Mehrheit der Fernarbeiterinnen und Fernarbeiter (63 %) ist der Meinung, dass Organisationen bestimmte Anpassungen vornehmen werden, um Fernarbeit auch nach der Pandemie weiterführen zu können. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, sehen sich die Firmendaten zahlreicher Unternehmen Risiken ausgesetzt.

“Überall sehen sich Unternehmen nie zuvor dagewesenen Herausforderungen gegenüber, da Millionen Menschen von zu Hause aus arbeiten”, so Brad Brooks, CEO und Geschäftsführer von OneLogin. “Passwörter stellen in dieser Home Office-Umgebung ein noch größeres Risiko dar und repräsentieren laut unserer Studie das schwächste Glied, wenn es darum geht, schwarzen Schafen Unternehmenskunden und ‑daten zugänglich zu machen.”

Brad Brooks, CEO und Geschäftsführer von OneLogin. Quelle: OneLogin

Weltweite Unterschiede in Bezug auf Datensicherheit

Eine nähere Betrachtung der verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen der einzelnen Länder lässt Diskrepanzen in Bezug auf das Teilen von Passwörtern, die Bereitschaft des Öffnens risikobehafteter Websites etc. erkennen. Die Studie ergab Folgendes:

  • Riskante Websites: Fernarbeiterinnen und ‑arbeiter in den USA nutzen ihre Arbeitsgeräte dreimal häufiger für Erwachsenenunterhaltung als in Frankreich
  • Heimnetzwerke: US-amerikanische Homeoffice-Nutzerinnen und ‑nutzer haben ihr WiFi-Passwort innerhalb des letzten Monats mit größerer Wahrscheinlichkeit geändert als Arbeitnehmende in anderen Ländern
  • Gerätesicherheit: 14 % der US-amerikanischen Fernarbeitenden haben die Passwörter ihrer Geräte noch nie geändert
  • Schatten-IT: Ein Drittel der Befragten in den USA haben ungenehmigte Anwendungen auf ihren Geräten installiert
  • Passwort-Sharing: 1 von 5 (21 %) US-amerikanischen Fernarbeitern haben arbeitsbezogene Kennwörter elektronisch weitergeleitet – mehr als doppelt so viele wie in Großbritannien (7,8 %) 

“Diese globale Studie zur Fernarbeit hebt klar hervor, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass stets ausschließlich die dafür vorgesehenen Mitarbeiter Zugang zu internen Daten und Kundeninformationen haben. Die Studie unterstreicht die Wichtigkeit des Schutzes von Mitarbeitern und ihren Unternehmen durch die Implementierung bestmöglicher Datenschutz- und Sicherheitsvorkehrungen rund um den Globus”, fuhr Brooks fort.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich gerne jederzeit an die Expertinnen und Experten der WENZA EWIV.

Die vollständige Studie steht Ihnen hier zur Verfügung: http://onelogin.com/blog/world-password-day-2020

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