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Berufsbedingte Krebserkrankungen: jährlich 100.000 Tote in der EU

23. Nov 2020 | Betriebsarzt erklärt

Schätzungsweise 100.000 Menschen sterben jährlich in der Europäischen Union an den Folgen berufsbedingter Krebserkrankungen. Das berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, kurz BAuA in einer Pressemitteilung. Aufgrund dieser alarmierend hohen Zahlen richteten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die BAuA eine virtuelle Konferenz zum Thema aus. Unter dem Motto „STOP dem Krebs am Arbeitsplatz“ diskutierten rund 100 Fachleute aus Europa über Maßnahmen, um Arbeitnehmende besser vor krebserzeugenden Maßnahmen zu schützen.

Berufsbedingte Krebserkrankungen: Arbeitsschutzrecht und Chemikalienverordnung

Mit 100.000 Menschen, die jährlich an den Folgen berufsbedingter Krebserkrankungen sterben, gehört Krebs zu einer der häufigsten Ursachen für berufsbedingte Todesfälle. Dabei gibt das europäische Arbeitsschutzrecht und die Chemikalienverordnung REACH Regelungen vor, um Krankheiten vorzubeugen. So existieren etliche Grenzwerte für krebserzeugende Gefahrstoffe, die nicht überschritten werden dürfen. Dass es bei der Umsetzung der Regelungen noch Verbesserungsbedarf gibt, das zeigen die Zahlen.

Roadmap in Carcinogens: zur Bekämpfung berufsbedingter Krebserkrankungen

Dass das Thema, die Politik schon länger beschäftigt, zeigt die “Roadmap on Carcinogens”. Seit 2016 existiert die Initiative, die im Rahmen der finnischen Ratspräsidentschaft in Helsinki gegründet wurde. Sie soll auf die von krebserregenden Gefahrstoffen am Arbeitsplatz ausgehende Gefahr aufmerksam machen. Partner der Initiative sind die Niederlande, Österreich, der Europäische Gewerkschaftsbund, Business­Europe, die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie die Europäische Kommission. 2019 trat auch Deutschland bei.

Im Rahmen der Konferenz von der BAuA und dem BMAS fiel auch der Startschuss zur zweiten Periode der Initiative. „Unter anderem will die Initiative das Bewusstsein für die Risiken von berufsbedingtem Krebs stärken, Betrieben praxistaugliche Unterstützungsinstrumente zur Verfügung stellen sowie die Substitution und Innovationen stärker fördern. Dafür werden die BAuA und das BMAS die “Roadmap on Carcinogens” von der deutschen Ratspräsidentschaft 2020 zur belgischen Ratspräsidentschaft 2024 in koordinierender Funktion unterstützen“, heißt es in einer Pressemitteilung der BAuA.

Arbeiten Ihre Mitarbeitenden mit Gefahrstoffen? Sind Sie sich unsicher, ob sie ausreichend geschützt und alle erforderlichen gesetzlichen Richtlinien erfüllt werden? Die Arbeitsschutz-Profis der PREOTEKTO beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an!

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