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Ansätze der Arbeitssicherheit zur Vermeidung von Unfällen im Straßen- und Baustellenverkehr

29. Jul 2020 | Arbeitssicherheit

Bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern der Baubranche sollte die Arbeitssicherheit an oberster Stelle stehen. Besonders in dieser Branche kann es immer wieder zu Unfällen kommen, die zuweilen tödlich enden. So verloren 15 Menschen von Mitte März bis Ende April auf deutschen Baustellen ihr Leben. In einer aktuellen Meldung berichtet die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, kurz BG BAU, dass es immer häufiger zu schweren und tödlichen Unfällen – oft unter Beteiligung von Baustellenfahrzeugen – kommt.

6.811 Arbeits- und Wegeunfälle zählte die BG BAU in der Bauwirtschaft im Jahr 2019. 33 davon sollen tödlich verlaufen sein. Auffällig sei: Viele der Unfälle ereignen sich mit nach recht abbiegenden LKWs und Nutzfahrzeugen. “Dabei kann den Betroffenen viel Leid erspart werden, wenn die Fahrzeuge mit modernen Assistenzsystemen ausgestattet werden, um derartige Unfälle zu vermeiden“, so Bernhard Arenz, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Die angesprochenen Systeme helfen Kraftfahrzeugfahrenden, Radfahrende und Fußgänger – trotz toten Winkels – zu erkennen. Durch ein akustisches Signal werden die Fahrer gewarnt und das Risiko eines Unfalls sinkt. Die BG BAU fördert die Nachrüstung von Baustellenfahrzeugen mit Abbiege-Assistenzsystemen durch finanzielle Zuschüsse.

Weitere Ansätze zur Vermeidung von Unfällen

Um die Verkehrssicherheit zu maximieren und im Sinne des Arbeitsschutzes zu handeln, sollten Arbeitgeber darauf achten, dass sie Ihre Mitarbeitenden in regelmäßigen Abständen über mögliche Gefahren am Arbeitsplatz informieren. Um die Belegschaft vor Gefahren schützen und unterweisen zu können, ist eine Analyse und Beurteilung der Arbeitsstätte unvermeidbar. Die Ergebnisse dieser Analysen werden schriftlich in sogenannten Gefährdungsbeurteilungen festgehalten. Aus diesen schriftlichen Dokumentationen werden dann entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Anbieter wie die WENZA können Ihnen bei der Erstellung dieser Gefährdungsbeurteilungen helfen oder diese für Sie übernehmen. Auch bei der Ableitung der entsprechenden, individuellen Maßnahmen können Sie helfen.

Arbeitssicherheit als Bestandteil des Arbeitsschutzes

Die gesetzliche Grundlage für die Arbeitssicherheit stellt das Arbeitsschutzgesetz. Es gibt entsprechende Regularien zur Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vor. So auch das Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen. Neben dem Arbeitsschutzgesetz fußt die Arbeitssicherheit auch auf den Inhalten des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG), sowie der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich gerne jederzeit bei den Expertinnen und Experten der WENZA EWIV.

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